Prägnanz in technischem Englisch

Englischunterricht für deine Mitarbeiter: 9 Vorteile die du kennen solltest.

Der Hauptgrund für firmeninternen Englischunterricht liegt klar auf der Hand:

Steigerung der Produktivität und die damit verbundene Gewinnerhöhung.

Unzureichende Englischkenntnisse von Mitarbeitern kosten Firmen in Deutschland und anderen nicht-englischsprachigen Ländern jährlich mehrere Milliarden Euro.

Je weniger Englisch die Mitarbeiter verstehen, desto mehr Zeit wird für englischsprachigen Informationsaustausch vergeudet.

Dies lässt sich gut an englischsprachigem E-Mail-Verkehr demonstrieren: Schon um die eingegangene E-Mail zu verstehen, werden oft unzureichende Online-Übersetzungsdienste, Programme, Wörterbücher oder andere diverse Quellen benutzt.

Noch mehr Zeit beansprucht dann das Verfassen und Überarbeiten der Antworten. Haben sich daraufhin Fehler eingeschlichen, führt das zu weiteren klärenden E-Mails.

So geht viel Zeit verloren, und das nur um auf eine E-Mail zu reagieren.

Noch schlimmer sieht es bei Missverständnissen und Fehlern in der Kommunikation aus. Selbst einfache Fehler im Bereich des technischen Englisch können zu schlimmen Folgen für die Zeit- und Budgetplanung führen.

Die unbekannte Vorteile für Mitarbeiter mit Englischunterricht

Englischunterricht hilft den Unternehmen aber nicht nur Kosten zu verringern, wir haben hier noch weitere Vorteile für firmeninternen Englischunterricht aufgeführt. Geschäftsführer und Personalleiter sollten sich der Vorteile für ihr Unternehmen bewusst sein.

Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, egal ob das mit zwanzig oder mit achtzig ist. Henry Ford

1. Auffassungsgabe und Strategien zur Problemlösung

Studien haben schon längst bewiesen, dass Zwei- oder Mehrsprachigkeit eine direkte Auswirkung auf die mentale Leistungsfähigkeit eines Menschen hat. Dies gilt zum Beispiel in Bezug auf kritisches Denken und kognitive Kontrolle.

Eine Studie der Association for Psychological Science, eine der beiden großen Organisationen für Psychologen in den USA, legt dar, dass „zweisprachige Menschen bei Aufgaben, die das Ausblenden von Ablenkungen und den Wechsel zwischen zwei und mehr Tätigkeiten erfordern, tendenziell besser abschneiden als einsprachige Personen.

Das ist aber nicht alles:

Eine andere Studie liefert eindeutige Beweise, dass mehrsprachige Mitarbeiter ein besseres konzeptionelles Verständnis aufweisen. Ein größeres Begriffsverständnis und mehr Flexibilität in der Handhabung von diversen Aufgaben und Umgebungen sind in der heutigen Berufswelt mehr denn je gefragt.

Die Mitarbeiter sind fokussierter und passen sich besser an unvorhergesehene Aufgaben und dynamische Bedingungen an – eine direkte Auswirkung, die aus dem Erlernen einer anderen Sprache resultiert.

2. Das Selbstvertrauen

der Selbstsvertrauens-Faktor.jpg

Schon wenige Unterrichtsstunden genügen, um eine Verbesserung der Kompetenz spürbar werden zu lassen. Allein das Wissen, aktiv an der Verbesserung der Englischkenntnisse mitzuwirken, hebt das Selbstvertrauen.

Der innere Widerwille sich auf englischsprachige Korrespondenz einzulassen wird reduziert und macht diese dann deutlich effizienter.

Auch auf andere Bereiche wirkt sich das gesteigerte Selbstvertrauen aus, zum Beispiel in Bezug auf Präsentationen und Präsentationstechniken. Aber dazu später mehr...

3. „Bonding“ – aus vielen Abteilungen wird ein Team

Üblicherweise werden bei mittleren und großen Unternehmen die Mitarbeiter je nach Kenntnisstand in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Somit werden in der Praxis Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen ein Teil der gleichen Gruppe.

Oft kennen sich Mitarbeiter der diversen Abteilungen vorher nicht, sitzen jetzt aber „im selben Boot“. Neue Kontakte werden geknüpft, man hat ein gemeinsames Ziel und die Verbindungen, die daraus entstehen, sind im Berufsalltag nicht zu unterschätzen.

Durch Gruppenarbeit, Diskussionen und Übungen in den Unterrichtsstunden lernen sich die Mitarbeiter auf einer ganz persönlichen Ebene kennen. Diese Kontakte machen dann die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit leichter, der „kleine Dienstweg“ erhöht die Produktivität und die Schnelligkeit im Arbeitsalltag.

4. Persönliche und soziale Kompetenz wird gefördert

soziale Bereicherung

Mitarbeiter profitieren nicht nur am Arbeitsplatz von soliden Englischkenntnissen, sondern auch in ihrem Privatleben. Schätzungen zufolge sprechen bis zu 1,86 Milliarden Menschen Englisch als Muttersprache oder als Zweitsprache.

Theoretisch erwirbt man sich damit die Fähigkeit mit einem Viertel der Weltbevölkerung zu kommunizieren! Zum Vergleich: Nur 3% der Weltbevölkerung spricht Deutsch.

Nicht nur die soziale Interaktion wird damit erhöht, die mögliche kulturelle Bereicherung erweitert auch den Horizont der Mitarbeiter. Ob in der Heimat oder bei Auslandsreisen, verbesserte Kommunikation fördert das soziale Bewusstsein und die persönliche Entwicklung. Berufliche Netzwerke werden größer und vielfältiger und das alles nur mit einer effektiveren Kommunikation.

5. Verbesserte berufliche Kommunikationsfähigkeiten

Eine gute Englischstunde sollte weit über die Vermittlung und Wiederholung von Grammatik und Vokabular hinausgehen. Übungen im Unterricht wie Präsentationen, das Verfassen von E-Mails oder ganz einfacher Smalltalk sollen nicht nur dem Anwenden der Sprache dienen, sondern auch als eigenständige Fähigkeiten trainiert werden.

Warum?

Konzepte wie Körpersprache, gutes Strukturieren von Präsentationen und ein überzeugender Schreibstil sind unabhängig von der Sprache, in der sie stattfinden. Deswegen stärkt dies die sogenannten Soft Skills der Mitarbeiter direkt, wenn sie derartige Fähigkeiten im Rahmen ihres Englischunterrichts trainieren.

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6. Langfristige Vorteile für die Gesundheit

Jüngere Studien haben gezeigt, dass sich, aus der Fähigkeit eine Fremdsprache zu sprechen, ein breites Spektrum an Vorteilen für die Gesundheit ergibt.

So haben zum Beispiel Forscher am St. John’s Hospital Beweise für einen direkten Zusammenhang zwischen Zweisprachigkeit und einem verzögerten Einsetzen von Alzheimer und Demenz erbracht:

Zweisprache Patienten verkraften doppelt so viel Schädigung des Gehirns bevor sie Symptome der Krankheit aufweisen. Indem ein Unternehmen seinen Angestellten Sprachunterricht anbietet, leistet es also einen direkten Beitrag zu deren mentaler Gesundheit in späteren Lebensphasen.

7. Stressverminderung

Englischunterricht sollte Stress reduzieren
Englischunterricht sollte Stress reduzieren

Heutzutage ist es in vielen Unternehmen üblich, den Angestellten diverse Möglichkeiten anzubieten, um den Arbeitsstress für eine Weile hinter sich zu lassen und abzuschalten.

Wellness-Programme, Massagen im Büro oder Yoga Kurse in der Mittagspause sind ein wachsender Markt. Firmeninterner Englischunterricht kann durchaus in diese Kategorie eingeordnet werden.

Sie bieten den Mitarbeitern die Chance den Schreibtisch für eine Weile zu verlassen und sich auf einem andern Gebiet geistig zu betätigen – eine mentale Massage sozusagen.

Dabei muss das Erlernen einer anderen Sprache keineswegs anstrengend sein! Vergiss den Sprachunterricht der Schulzeit! Vokabeln auswendig lernen und Grammatikprüfungen sind heute passé. Effektiver Englischunterricht muss stressfrei, interessant und motivierend sein.

Mit Spaß bei der Sache lernt sich eine Sprache viel leichter und schneller.

8. Gleichmäßige Verteilung von Verantwortung

Vermeiden Sie das Burnout Ihrer englischsprechenden Personal
Vermeiden Sie das Burnout Ihrer englischsprechenden Personal

Spricht nur ein Kollege eines Teams oder einer Abteilung ausreichend Englisch, wird aus ihm/ihr schnell der „Englisch-Beauftragte“ und dieser bekommt damit alles, was mit dieser Sprache zu tun hat, auf den Schreibtisch.

Ob Aufträge oder Anfragen, für alles ist dann nur dieser eine Mitarbeiter zuständig. Oder er muss nicht nur die eigenen Aufgaben erledigen, sondern auch andere Team-Mitglieder durch Übersetzungen und Korrekturen unterstützen.

Daraus ergibt sich eine ungleiche Verteilung der Verantwortungsbereiche und das kann zu verringerter Effizienz führen. Eine erhöhte Fluktuationsrate dieser Mitarbeiter kann verhindert werden, wenn mehrere Mitarbeiter einer Abteilung über die entsprechenden sprachlichen und kommunikativen Mittel verfügen.

Werden die Englischsprachigen Fähigkeiten des ganzen Teams gestärkt, ist es für Teamleiter oder Manager leichter die Verantwortung gleichmäßig zu verteilen.

Das Team wird insgesamt aktiver, effizienter und damit auch zufriedener.

9. Der „Trickle-Down-Effekt“

raeganomics

Nein, keine verfluchten Reaganomics...

Auch wenn das jetzt etwas weit hergeholt scheint, der „Trickle-Down“ Effekt ist eine langfristige Auswirkung, von der auch die nachfolgenden Generationen profitieren.

„Trickle-Down“ bedeutet „Auswirkung nach unten“. In unserem Fall ist damit der positive Einfluss des aktiven und lebenslangen Lernens auf die nachfolgende Generation gemeint.

Ein Beispiel:

Eltern die selbst an einem Englischkurs teilnehmen, können zusammen mit ihren Kindern üben. Beide Seiten profitieren in doppeltem Sinn: Kinder und Eltern können voneinander und miteinander lernen. Die Eltern gehen ihren Kindern mit gutem Beispiel voran. Sie vermitteln ihnen die Bedeutung guter Englischkenntnisse und geben ihnen etwas für das ganze Leben mit:

Lernen ist ein Prozess, der niemals endet.

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